Parachromis managuensis

(Günther, 1862)

 

 

Das Verbreitungsgebiet von Parachromis managuensis erstreckt sich vom südöstlichen Mexiko über Guatemala, Belize, El Salvador bis ins nördliche Costa Rica.

2008 wiesen Mitglieder der IAG die über 40 Zentimeter groß werdende Art auch in Westpanama nach.

In ihrer Heimat zählt P. managuensis zu den Guapote, was soviel wie große Hübsche heißt. Sie sind in ihren Biotopen die "Raubkatzen" Mittelamerikas. Ihr größter Vertreter ist P. dovii. Daneben zählen noch P. motaguensis, friedrichsthalii und loisellei zu dieser Gruppe.

Für all die genannten Arten wird ein dementsprechend geräumiges Aquarium benötigt. Für P. managuensis sollte es für ein Paar eine Kantenlänge von 200 x 60 Zentimeter nicht unterschreiten.

Hat sich erst einmal ein Paar zusammengefunden wird ein Revier verteidigt und das Becken braucht genügend Ausweichraum für die übrigen Mitbewohner.

Nach stundenlangem Putzen des Laichsubstrates kann das Weibchen über 1000 Eier ablegen.

P. managuensis ist ein typischer Offenbrüter und laicht auf waagrechten und senkrechten Flächen ab.

Nach ca.72 Stunden schlüpfen die Larven und es vergehen weitere 3 bis 4 Tage bis sich der Jungfischschwarm aus dem Kiesbett erhebt.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt schlägt das Aquarianerherz höher. Der Anblick eines Parachromis managuensis Paares inmitten ihres riesigen Jungfischschwarmes ist eine wahre Augenweide.

Die Aufzuchtder Jungen bereitet keine Schwierigkeiten und auch die Fütterung der Großcichliden ist einfach. Gefressen wird fast alles, wobei auf eine abwechslungsreiche Kost geachtet werden sollte. Die Wasserwerte spielen eine untergeordnete Rolle.  

Eine kräftige Filterung, regelmäßige Wasserwechsel und Wassertemperaturen zwischen 24 und 28°C sollten allerdings berücksichtigt werden.

 

 

Verfasser:Karl Engert