IAG-Treffen vom 25.10.2014

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Am Samstag, 25. Oktober 2014, fanden sich mehr als 40 Cichlidenfreunde aus Deutschland, Kroatien, Österreich, der Schweiz und erstmals Südtirol im Germaringer Hof zum IAG-Treffen ein.

 

 

 

 

 

 

 

Christian Hofer stellte im ersten der drei Kurzvorträge Heroina isonycterina vor.  

Diese monotypische Art kommt in Kolumbien, Ecuador und Peru vor. Der Name wurde wohl in Anlehnung zu den äusserlich ähnlichen Heros ausgewählt. Allerdings sind die nächsten Verwandten bei den Caquetaia's zu suchen.  

Ein ruhiger Cichlide, der es wert wäre, vermehrt in unseren Becken gepflegt zu werden.

 

 

 

 

 

Im zweiten Kurzvortrag berichtete Thorsten Grigo über seine Erfahrungen mit der Pflege und Zucht von Herichthys labridens.

Es bedarf schon ein paar Kniffe, um diesen nicht sehr einfach zu pflegenden Cichliden aus Mexiko erfolgreich zu züchten.

 

 

 

 

 

Schliesslich stellte uns Achim Ulmer anhand eines von Uwe Werner erstellten Kurzvortrages die in Französisch Guyana vorkommenden drei Guianacara Arten vor.  

Neben den einzelnen Arten stellte er auch die von ihnen besuchten verschiedenen Biotope vor und berichtete über die Haltung zu Hause im Aquarium.

 

 

 

 

 

 

 

 

In seinem Vortrag über die Forschung zur Artbildung der Buntbarsche des unteren Kongo gab uns Dirk Neumann, Mitarbeiter der Zoologischen Staatssammlung in München (ZSM), einen Einblick in die derzeit an der ZSM laufenden Forschungsprojekte am unteren Kongo. Interessant ist dieser Bereich des Kongos, weil der in diesem Bereich cirka 100 Meter tiefe Fluss durch zahlreiche Katarakte unterbrochen wird.  

Dadurch können oberhalb und unterhalb dieser Wasserfälle unterschiedliche Populationen derselben Art entstehen. Beeindruckend war neben den eindrücklichen Bildern der Stromschnellen die Tatsache, dass die Feldforschung mit harter körperlicher Anstrengung verbunden ist.